Startup Of The Month - Mai

Startup Of The Month - Mai

Startup Of The Month – Mai

Das Startup of the month Mai ist alias. Aber was ist genau alias?

Raphael: Bei alias erlebst du mit einem Freund einen fesselnden Abend: Die Geschichte führt euch in eine andere Welt und mit neuen Leuten zusammen. Gemeinsam mit euren neuen Bekanntschaften habt ihr die Chance, das Geheimnis der Geschichte aufzulösen. Jeder schlüpft in die Identität eines fiktiven Charakters – seinen alias. Die Entscheidungen, die ihr als alias trefft, führen zu einer individuellen Geschichte und einzigartigen Erlebnissen. Die einzelnen Kapitel finden in Wohnungen in deiner Stadt verteilt statt. Jedes 2er-Team ist dabei Gastgeber eines Kapitels.

AC.E: Was ist die besondere Idee hinter eurem Startup?

Raphael: Aus Kunden-Perspektive: alias ermöglicht dir, neue Leute auf neue Leute in den eigenen vier Wände zu treffen. Die private Atmosphäre von WG-Partys war doch schon immer besser, um sich kennenzulernen. Peinliches Schweigen entsteht erst gar nicht, weil alle in den Bann der Geschichte gezogen sind und auf der fesselnden Suche nach dem Mörder sind und somit mindestens ein Gesprächsthema haben. Und das Beste: Wir liefern alles, was du brauchst, direkt zu dir nach Hause, sodass du dich um kaum noch etwas kümmern musst.
Aus Business-Perspektive: alias punktet vor allem in der Skalierbarkeit. Ist eine Geschichte einmal geschrieben, macht es für uns kaum einen Unterschied, ob wir es für 10 Leute oder für 10.000 Leute drucken. Außerdem können wir die Event-Durchführung in gewisser Weise an die Kunden übertragen: Im Gegensatz zu einem klassischen (und sehr teuren) Krimidinner müssen wir uns nicht um Location und Catering kümmern. Dadurch können wir alias auch für 20 Euro anstatt für 80 Euro anbieten.

AC.E: Wie sieht euer Team aus und wie trefft ihr eure Entscheidungen?

Raphael: Wir beide (Jessy und Raphael ) haben uns über die „Aachen Startups“-Gruppe auf Facebook kennengelernt. Wir hatten beide dieselbe Idee und vor allem den gleichen Enthusiasmus. Wir sind ein sehr harmonisches Team und wir ergänzen uns echt gut. Entscheidungen treffen wir zusammen. Sei es „wer ist der Mörder?“ Bis hin zu strategischen Entscheidungen „in welcher Stadt machen wir alias als nächstes bekannt?“. Weil wir eine gemeinsame Vision für alias haben, können wir unsere Entscheidungen rational treffen.

AC.E: Wieviel Zeit investiert ihr pro Woche in euer Startup?

Raphael: Momentan ist alias ein Projekt von uns, dass wir in unserer Freizeit vorantreiben. Trotzdem kommen wir auf 20 bis 25 Stunden pro Woche. Da wir zeitlich nicht mehr einplanen können, nutzen wir diese Zeit wirklich fokussiert. Unsere Treffen enden nicht in privaten Plaudereien, trotzdem verstehen wir uns gut und haben unseren Spaß dabei.

AC.E: Was ist für euch der entscheidendste Faktor, damit ihr den Durchbruch schafft?

Raphael: Der Hauptfaktor ist unser Bekanntheitsgrad. Durch eine loyale Community kann sich die Idee von alias weiter verbreiten. Wichtig für unser Ziel ist es, dass die Leute an alias teilnehmen, unabhängig davon welchen Fall es aufzulösen gilt. Alias soll einen unterhaltsamen Abend in lockerer Atmosphäre versprechen.

AC.E: Welchen Punkt habt ihr am meisten unterschätzt?

Raphael: Es gibt sicherlich viele Punkte, die wir als beginnendes Startup unterschätzen können. Bisher haben wir den zeitlichen Aufwand des Geschichtenschreibens unterschätzt. Bei unserem ersten Treffen hatten wir ein zeitliches Ziel von 4 Monaten. Im Endeffekt waren es dann 10 Monate. Trotzdem haben wir jede Minute genossen und viel gelernt. Sicherlich haben wir nun auch eine steile Lernkurve hinter uns und die Konzipierung von alias abgeschlossen. Aufgaben wie Spielmechanik designen, Website gestalten und Namensfindung fallen nun nicht mehr in diesem hohen Umfang an.

AC.E: Wenn ihr jetzt nochmal neu anfangen könntet, welchen Punkt würdet ihr ganz anders machen?

Raphael: Wir haben gerade eine ganze Weile überlegt und wir müssen sagen, wir hätten nichts groß verändert. Auch wenn wir den Zeitaufwand unterschätzt haben, waren die Schritte zu unserem ersten Event am 21. Mai zielführend. Die bisherigen Hürden konnten wir – dank unserem Enthusiasmus – alle überwinden.

AC. E: Was sind eure Pläne für die nächsten zwei Jahre bezüglich Produkt und Team?

Raphael: Produkt: Wir möchten alias vor allem in viele weitere Städte bringen. Selbstverständlich haben wir noch neue Geschichten geplant. Zurzeit kreieren wir einen Mord in einer Irrenanstalt. Wir können gar nicht darauf warten, unsere anderen Ideen auch noch umzusetzen. Zusätzlich können wir uns gut vorstellen, eine Version von alias für Junggesellenabschiede und Team Buildings zu entwerfen.
Team: Idealerweise sind wir in zwei Jahren Vollzeit mit alias beschäftigt. Wir würden unser Team gerne mit Leuten vergrößern, die denselben Enthusiasmus für alias haben wie wir. Mit einem Team von kreativen Köpfen können wir bestimmt frischen Wind in unsere Geschichten bringen. Sicherlich würde unser Team durch die Unterstützung eines Designers profitieren.

AC.E: Was macht euch am meisten Spaß?

Raphael: Uns treibt vor allem an, eine Welt zu erschaffen, in der die Teilnehmer ihrem Alltag entfliehen können. Bei der Testrunde haben wir gesehen, wie sehr sich die Teilnehmer in ihrer Charaktere vertiefen und in das Auflösen des Mordfalls versinken können. Dies mit eigenen Augen zu erleben, hat bisher den meisten Spaß gemacht!
Dies war unser erstes Interview mit einem Startup aus Aachen. Solltet ihr weitere Fragen zu alias haben, schreibt diese einfach in die Kommentare.

Falls ihr mehr über alias erfahren wollt, werft doch einen Blick auf ihre Homepage alias-event.de oder auf ihre Facebook Seite thealiasadventure